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Eine kurze Geschichte der Walt Disney Company

Die Walt Disney Company wurde 1923 von Walter Elias Disney als Cartoon-Studio gegründet. Disney entwickelte sich zu einem Pionier in der Entwicklung der Animation.

Ein Titan aus der Unterhaltungsindustrie

Disney ist einer der bekanntesten Namen in der Animationsbranche und bekannt für Unterhaltung für Erwachsene und Kinder. Mit internationalen Themenparks, einem erstklassigen Animationsstudio, Business-Franchise-Unternehmen und einem der größten Filmstudios der Welt dominiert das Unternehmen die Branche nahezu.

Berühmte Namen wie Mickey Mouse und Donald Duck begannen mit Disney und bildeten die Gründung einer Firma, die sich inzwischen außerhalb der Animationsbranche herausgebildet hat. Viele bekannte Studios, Kabel- und Fernsehsender und geistiges Eigentum fallen unter den Dach von Disney, darunter Marvel Entertainment, Lucasfilm, ABC, Pixar Animation Studios und ESPN.

Disney vor dem Zweiten Weltkrieg

Die Walt Disney Company hat in der Geschichte der Unterhaltungsbranche einen unauslöschlichen Eindruck hinterlassen. Das Unternehmen begann am 16. Oktober 1923 als Disney Brothers Cartoon Studio, ein Joint Venture von Walt Disney und seinem Bruder Roy. Drei Jahre später hatte das Unternehmen zwei Filme produziert und ein Studio in Hollywood, Kalifornien, erworben. Die Fallstricke bei den Vertriebsrechten haben Walt und seine Firma beinahe versenkt, aber die Gründung von Mickey Mouse hat alles verändert.

Bis 1932 gewann die Disney Company den ersten Oscar für die "Silly Symphony". 1934 begann der Produktionsstart von Disneys erstem abendfüllendem Spielfilm "Schneewittchen und die sieben Zwerge", der 1937 veröffentlicht wurde und der Film mit den höchsten Einnahmen seiner Zeit wurde. Die Produktionskosten bereiteten jedoch Schwierigkeiten für die nächsten Animationsfilme. Der Aufbruch des Zweiten Weltkriegs stoppte die Produktion seiner Filme, als die Walt Disney Company ihre Fähigkeiten in die Kriegsanstrengungen einbrachte, indem sie Propagandafilme für die US-Regierung produzierte, um die Unterstützung des Krieges zu stärken.

Disney expandiert nach 1950

Nach dem Krieg war es schwierig für das Unternehmen, dort weiterzumachen, wo es aufgehört hatte. 1950 wurde jedoch ein Wendepunkt mit der Produktion seines ersten Live-Action-Films "Treasure Island" und eines weiteren Animationsfilms "Cinderella". Disney startete auch mehrere Fernsehserien und 1955 gab "The Mickey Mouse Club" sein Debüt.

1955 erlebte Disney einen weiteren Meilenstein: die Eröffnung des ersten Disney-Themenparks Disneyland in Kalifornien. Das Unternehmen setzte seinen wachsenden Bekanntheitsgrad fort und überlebte sogar den Tod seines legendären Gründers Walt Disney im Jahr 1966. Roy Disney übernahm die Aufsicht und wurde 1971 von einem Führungsteam abgelöst.

Weitere Projekte, darunter das Merchandising, die Produktion von Animations- und Live-Action-Filmen sowie der Bau weiterer Themenparks füllten die nächsten eineinhalb Jahrzehnte. 1983 wurde Disney mit der Eröffnung von Tokyo Disneyland international. Das Unternehmen machte auch in dieser Zeit Übernahmeversuche durch, erholte sich jedoch wieder und wurde mit der Rekrutierung von Michael D. Eisner als Vorsitzenden wieder auf Erfolgskurs gebracht.

Kabel und digitale Erweiterung

Disney hat seinen Einfluss seit den achtziger Jahren in einem breiteren Markt ausgebaut, angefangen mit The Disney Channel on cable. Es gründete Unterabteilungen und Studios wie Touchstone Pictures, um Filme außerhalb seiner üblichen familienorientierten Küche zu produzieren und in der Branche eine noch breitere Basis zu finden. Eisner und sein geschäftsführender Gesellschafter Frank Wells erwiesen sich seit vielen Jahren als erfolgreiches Team und führten Disney in das neue Jahrhundert.

Im Jahr 2005 wurde Bob Iger beauftragt, die Rolle des CEO von Eisner zu übernehmen. Im Jahr 2006 kaufte Disney Pixar, als es sich auf die Entwicklung seiner digitalen Animationsstudios konzentrierte. Pixar hat unter anderem große Filmhits wie "Toy Story", "Finding Nemo" und "The Incredibles" produziert. Iger wurde 2009 zum Vorsitzenden ernannt und stellte das Unternehmen wieder auf familienorientierte Produkte ein. Das Unternehmen verkaufte Miramax Studios und verkleinerte Touchstone Pictures. Roy Disney starb am 16. Dezember 2009 und war das letzte Mitglied der Disney-Familie, das weiterhin im Unternehmen tätig war.

Zwei bedeutende Immobilien wurden in dieser Zeit von Disney erworben. 2009 erwarb das Unternehmen Marvel Entertainment und kündigte an, Ende 2012 die Übernahme von Lucasfilm, darunter die Star Wars-Franchise, angekündigt zu haben.

Die digitale Expansion wurde 2014 durch die Übernahme des YouTube-Produzenten Maker Studios fortgesetzt. Aus diesem Netzwerk wurde 2017 ein Disney Digital Network.