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Was sind Megapixel?

Wie viele Megapixel brauchst Du für gute Fotos ? (Juni 2026)

Wie viele Megapixel brauchst Du für gute Fotos ? (Juni 2026)
Anonim

Wenn Sie eine Digitalkamera kaufen möchten, gehört dies zu den am häufigsten vorkommenden Teilen der Kamerajargon Megapixel . Je mehr Megapixel eine Kamera bieten kann, desto besser sollte sie sein. Recht? Leider beginnen die Dinge etwas verwirrend zu werden.

MP definieren

Ein Megapixel, oft als MP verkürzt, entspricht 1 Million Pixel. Ein Pixel ist ein einzelnes Element eines digitalen Bildes. Die Anzahl der Megapixel bestimmt die Auflösung eines Bildes, und ein digitales Bild mit mehr Megapixel hat eine höhere Auflösung. In einer digitalen Fotografie ist eine höhere Auflösung sicherlich wünschenswert, da die Kamera zur Erzeugung des Bildes mehr Pixel benötigt, was eine höhere Genauigkeit ermöglichen sollte.

Die technischen Aspekte von Megapixeln

Bei einer Digitalkamera zeichnet der Bildsensor das Foto auf. Ein Bildsensor ist ein Computerchip, der die Lichtmenge misst, die durch die Linse fällt und auf den Chip fällt.

Die Bildsensoren enthalten winzige Rezeptoren, die als Pixel bezeichnet werden. Jeder dieser Rezeptoren kann das Licht messen, das auf den Chip fällt, und die Intensität des Lichts registrieren. Ein Bildsensor enthält Millionen dieser Rezeptoren, und die Anzahl der Rezeptoren (oder Pixel) bestimmt die Anzahl der Megapixel, die die Kamera aufnehmen kann, auch als Auflösungsbetrag bezeichnet.

MP Verwirrung vermeiden

Hier wird es etwas knifflig. Es liegt auf der Hand, dass eine Kamera mit 30 Megapixeln eine bessere Bildqualität bietet als eine Kamera, die 20 Megapixel aufzeichnet, dies ist jedoch nicht immer der Fall. Die physikalische Größe des Bildsensors spielt bei der Bestimmung der Bildqualität einer bestimmten Kamera die bedeutendere Rolle.

Denk darüber so. Ein größerer Bildsensor in physikalischer Größe, der 20 MP enthält, hat größere individuelle Lichtrezeptoren, während ein kleiner Bildsensor in physischer Größe, der 30 MP enthält, sehr kleine individuelle Lichtrezeptoren aufweist.

Ein größerer Lichtempfänger oder Pixel kann das von der Szene in die Linse eintretende Licht genauer messen als ein kleinerer Lichtempfänger. Aufgrund der Ungenauigkeiten bei der Messung von Licht mit einem kleinen Pixel werden am Ende mehr Messfehler angezeigt, was zu "Rauschen" im Bild führt. Rauschen sind Pixel, die auf dem Foto nicht die richtige Farbe zu haben scheinen.

Wenn die einzelnen Pixel, wie bei einem kleinen Bildsensor, näher beieinander liegen, ist es außerdem möglich, dass die elektrischen Signale, die die Pixel erzeugen, sich gegenseitig beeinflussen und Fehler bei der Messung des Lichts verursachen.

Während also die Anzahl der Megapixel, die eine Kamera aufnehmen kann, eine Rolle für die Bildqualität spielt, spielt die physische Größe des Bildsensors eine größere Rolle. Die Nikon D810 hat beispielsweise eine Auflösung von 36 Megapixeln, bietet jedoch auch einen sehr großen Bildsensor und damit das Beste aus beiden Welten.

Ändern der MP-Einstellungen

Bei den meisten Digitalkameras haben Sie die Möglichkeit, die Anzahl der Megapixel zu ändern, die in einem bestimmten Foto aufgezeichnet werden. Wenn die maximale Auflösung der Kamera 20 MP beträgt, können Sie möglicherweise Bilder mit 12 MP, 8 MP, 6 MP und 0,3 MP aufnehmen.

Es wird zwar generell nicht empfohlen, Fotos mit weniger Megapixeln aufzunehmen. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass ein digitales Foto nur einen begrenzten Speicherplatz benötigt, können Sie mit einer niedrigeren Megapixel-Einstellung aufnehmen, z. B. mit einer größeren Anzahl von Megapixel oder mit Eine größere Auflösung erfordert mehr Speicherplatz.