Mit Digitalkameras wurden der Fotografie viele großartige Funktionen hinzugefügt, einschließlich der Möglichkeit, ein soeben aufgenommenes Foto anzusehen, um sicherzustellen, dass es unmittelbar vor dem Wechsel zu einer anderen Szene aussieht. Wenn jemand seine Augen geschlossen hat oder die Komposition nicht richtig aussieht, können Sie das Bild einfach neu aufnehmen. Der Schlüssel zu dieser Funktion ist der Anzeigebildschirm. Lesen Sie weiter, um zu verstehen, was ein LCD ist.
LCD-Bildschirm der Kamera verstehen
LCD oder Liquid Crystal Display (Flüssigkristallanzeige) ist die Anzeigetechnologie, mit der die Bildschirme fast aller Digitalkameras eingebettet werden. In einer Digitalkamera können Sie mit dem LCD Fotos überprüfen, Menüoptionen anzeigen und als Live-Sucher dienen.
Alle Digitalkameras enthalten Vollfarbbildschirme. Tatsächlich ist der Anzeigebildschirm zur bevorzugten Methode zum Bildrahmen der Szene geworden, da nur eine kleine Anzahl von Digitalkameras einen separaten Sucher enthält. Bei Filmkameras mussten natürlich alle Kameras über einen Sucher verfügen, damit Sie die Szene rahmen können.
Die Schärfe des LCD-Bildschirms hängt von der Anzahl der Pixel ab, die das LCD anzeigen kann, und diese Anzahl sollte in den Spezifikationen der Kamera angegeben werden. Ein Bildschirm mit mehr Pixeln Auflösung sollte schärfer sein als ein Bildschirm mit weniger Pixeln.
Obwohl einige Kameras über einen Anzeigebildschirm verfügen, der eine andere Anzeigetechnologie als LCD verwendet, ist der Begriff LCD fast gleichbedeutend mit Anzeigebildschirmen von Kameras.
Darüber hinaus können einige andere gängige Kameras ein Touchscreen-Display oder ein gegliedertes Display verwenden, bei dem sich der Bildschirm vom Kameragehäuse weg drehen und schwenken kann.
LCD-Technologie
Eine Flüssigkristallanzeige verwendet eine Molekülschicht (die Flüssigkristallsubstanz), die zwischen zwei transparenten Elektroden angeordnet ist. Wenn die Anzeige eine elektrische Ladung an die Elektroden anlegt, ändern sich die Ausrichtung der Flüssigkristallmoleküle. Die Höhe der elektrischen Ladung bestimmt die verschiedenen Farben, die auf dem LCD angezeigt werden.
Eine Hintergrundbeleuchtung wird verwendet, um Licht hinter der Flüssigkristallschicht aufzubringen, so dass die Anzeige sichtbar ist.
Der Bildschirm besteht aus Millionen von Pixeln, und jedes einzelne Pixel enthält eine andere Farbe. Sie können sich diese Pixel als einzelne Punkte vorstellen. Wenn die Punkte nebeneinander platziert und ausgerichtet werden, bildet die Kombination der Pixel das Bild auf dem Bildschirm.
LCD- und HD-Auflösung
Ein HDTV hat eine Auflösung von 1920x1080, was insgesamt etwa 2 Millionen Pixel ergibt. Jedes dieser einzelnen Pixel muss jede Sekunde Dutzende Male geändert werden, um ein sich bewegendes Objekt richtig auf dem Bildschirm anzuzeigen. Wenn Sie wissen, wie der LCD-Bildschirm funktioniert, können Sie die Komplexität der zum Erstellen der Anzeige auf dem Bildschirm verwendeten Technologie erkennen.
Bei einem Kameraanzeigebildschirm reicht die Anzahl der Pixel von etwa 400.000 bis etwa 1 Million oder mehr. Der Kamera-Bildschirm bietet also keine HD-Auflösung. Wenn Sie jedoch berücksichtigen, dass ein Kamerabildschirm normalerweise zwischen 3 und 4 Zoll (diagonal von einer Ecke zur gegenüberliegenden Ecke) gemessen wird, während ein Fernsehbildschirm normalerweise zwischen 32 und 75 Zoll (wieder diagonal gemessen) liegt, können Sie sehen, warum die Kamera verwendet wird Anzeige sieht so scharf aus. Sie drücken etwa halb so viele Pixel in einen Bereich, der um ein Vielfaches kleiner ist als der Fernsehbildschirm.
Andere Verwendungen für LCD
LCDs haben sich im Laufe der Jahre zu einer sehr verbreiteten Art von Display-Technologie entwickelt. LCDs erscheinen in den meisten digitalen Bilderrahmen. Der LCD-Bildschirm befindet sich innerhalb des Rahmens und zeigt die digitalen Fotos an. Die LCD-Technologie wird auch in Großbildfernsehern, Laptop- und Smartphone-Bildschirmen angezeigt.




