AMOLED ist die Abkürzung für Active Matrix OLED, eine Art von Anzeige, die in Fernsehgeräten und mobilen Geräten wie dem Galaxy S7 und Google Pixel XL zu finden ist. AMOLED-Anzeigen verbinden tatsächlich einen Teil eines herkömmlichen TFT-Bildschirms mit einem OLED-Bildschirm. Dadurch können sie schnellere Reaktionszeiten als normale OLED-Displays bieten, was bei der Anzeige von sich schnell bewegenden Bildern zu Geisterbildern führen kann. AMOLED-Displays bieten auch größere Energieeinsparungen als herkömmliche OLED-Displays.
Wie herkömmliche OLED-Displays können AMOLED-Displays jedoch aufgrund der verwendeten organischen Materialien eine längere Lebensdauer haben. Bei direkter Sonneneinstrahlung sind die Bilder auf einem AMOLED-Display nicht so hell wie auf einem LCD.
Mit einer schnellen Weiterentwicklung der AMOLED-Platten haben jedoch immer mehr Anbieter damit begonnen, ihre Produkte mit einem AMOLED-Display auszustatten. Ein Paradebeispiel sind Google und Samsung. Samsung setzt bereits seit einigen Jahren die AMOLED-Display-Technologie in seinen Smartphones ein. Jetzt hat Google die ersten Smartphones, das Pixel und das Pixel XL, mit AMOLED-Bildschirmen ausgestattet.
Super AMOLED (S-AMOLED) ist eine fortschrittliche Display-Technologie, die auf dem Erfolg von AMOLED aufbaut. Der Bildschirm ist um 20 Prozent heller, verbraucht 20 Prozent weniger Strom und die Sonnenlichtreflexion ist vernachlässigbar (80 Prozent weniger Sonnenlichtreflexion als AMOLED). Diese Technologie kombiniert Berührungssensoren und den eigentlichen Bildschirm in einer einzigen Schicht.
Auch bekannt als
Aktivmatrix-OLED




